Auszeichnungen
"Großer Stern des Sports" 2004
in Bronze - 1. Platz
in Silber - 3. Platz
"Großer Stern des Sports" 2007
Stern in Bronze

Elbestädter zur Deutschen Meisterschaft am Rhein vertreten

Mit 60 teilnehmenden Dojos und 350 Startern, war es in diesem Rahmen eine der niveauvollsten und teilnehmerreichsten Deutschen Meisterschaft der Kinder und Jugend seit mehreren Jahren.

Der HKC Magdeburg-Barleben e.V. ging mit 14 Teilnehmen in Wiesbaden an den Start.

Die Hoffnungen der Kadertrainer lagen in erster Linie an das Überstehen der ersten Runden. Alles andere ist für ein solch dichtes Leistungsfeld schon eine gute Leistung. Zumal ein Generationswechsel den Kader des Vereins z. Z. noch nicht vollends konkurrenzfähig macht.

 

 

 

 

In Kumite Team der 15-17 Jährigen mussten die Magdeburger gleich in der ersten Runde gegen die Favoriten aus Konstanz antreten. Leider konnte nur hier Tim Meyer seinen Kampf für den HKC gewinnen. Mit 1:2 war das schnelle aus in der ersten Runde besiegelt. Im Kumite Einzel überzeugte Tim Meyer mit seinem Kampfgeist und kam so in die 2. Runde. Hier musste er sich unverdient, auf Grund fragwürdiger Kampfrichterentscheidungen gegen seinen Konkurrenten geschlagen geben.

Besser lief es bei den Mädchen. Aileen Meier schaffte problemlos und souverän den Einzug ins Finale im Kumite-Einzel der 15-17 Jährigen in der Blaugurtklasse. Mit vollem Kampfgeist und Siegeswillen ging sie dann am Nachmittag ins Finale. Dieses Auftreten verschaffte ihr hier auch den kleinen aber feinen Vorteil. Denn am Ende stand es eins zu eins nach Punkten. Jetzt mussten die Kampfrichter entscheiden. Und sie entschieden sich nicht zuletzt wegen des größeren Kampfgeistes für Aileen. Sie gewann ihren Kampf und holte somit den Deutschen Meistertitel an die Elbe. Voller Stolz nahm sie bei der Siegerehrung den Pokal und die Medaille als Auszeichnung für ihre Leistungen aus den Händen des Oberbürgermeisters der Stadt Wiesbaden entgegen. Ihr Dojo, der HKC Magdeburg-Barleben e. V., ist Stolz auf seine Kämpferin.

 

Alle anderen Starter des HKC scheiterten z. T. unglücklich im Kata- und Kumite-Einzel in den Vorrunden. Es wurde deutlich, dass alle Kämpfer des HKC über gute bis sehr gute Basisfertigkeiten verfügen, jedoch, um gänzlich in der Spitze anzukommen, noch ein bis zwei „Schritte“ getan werden müssen. Da jedoch durch den Generationswechsel die meisten Kämpfer erst im Anfangsstadium ihrer Altersklasse sind, besteht hier viel Hoffnung für die nächsten Jahre. Es ist ein großes Potential vorhanden, welches sicherlich in mittelfristiger Zeit voll ausgeschöpft werden kann. Beispielhaft hierfür stehen Niclas Huckauf, Max Wille und Wendelin Methner. Es bleibt noch zu erwähnen, dass sich einige zum ersten Mal auf einer Deutschen Meisterschaft gezeigt haben. Hier haben u. a. Antonia Lubner und Rebecca Urban schon sehr akzeptable Leistungen gezeigt, welche auf die Zukunft hoffen lassen.

 

Alles in allem ist das Trainerteam des HKC Magdeburg-Barleben e. V. mit den gezeigten Leistungen zufrieden.

 

Doch nicht nur der Wettkampf war an diesem Wochenende spannend, auch das Drumherum war nicht ohne.

Die Karatekas und Betreuer des HKC übernachteten in einer ansehnlichen Jugendherberge mitten im Weinberg am Rande des kleinen Urlaubsörtchens Rüdesheim. Schon der Ausblick auf den Rhein machte eine Reise lohnenswert. Am Vorabend des Wettkampfes waren alle HKCler noch gemütlich beim Italiener und ließen den Abend ausklingen.

 

 

Am Samstag nach der Meisterschaft ging es dann, nach einer Pizza in Rüdesheim, wieder in die Jugendherberge. Hier war dann Freizeit angesagt. Neben der geplanten Erkundung der Umgebung u. a. mit der Nutzung eines Balancierseils bzw. dem Hochklettern an Mauern, nutzten auch einige Karatekas des Dojos die Zeit um die Gegend etwas ungeplant zu erkunden. Na ja am Ende dieser unfreiwilligen Erkundungstour durch die Weinberge, fehlte dann ein Handy. Wodurch ein Großteil der HKCler eine Suchaktion durch die Weinberge organisierten. Keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass alles irgendwie gleich aussieht. Nach einer einstündigen, doch schon professionell organisierten Suche, musste diese auf Grund der einbrechenden Dunkelheit abgebrochen werden. Das Handy konnte nicht gefunden werden.

 

Die Größeren des Vereins saßen dann noch eine Weile vor der Jugendherberge und genossen den Abend bei fachlichen und nichtfachlichen Gesprächen.

 

 

 

Stephan Walsleben